Plotterland Invention Grundlagenkunst und angewandtel Technik Börsenbilder und ChartlandschaftenFlugwissenschaftliche Fachgruppe Göttingen

Die obigen Links verweisen zu Themen, die für das Verständnis des Strahlseglers wichtig sind.

 

 

verfasst von Eichi Marderson, Uherskov

  

Börsenbilder

1................................Einleitung

2................................Glauben und Wertvorstellungen

3................................Bewirtschaftungsweisen

4................................Das Ritual der Konjunktur

5................................Geld das irreale Gas

6................................Gier und Angst

7................................Von der Sehnsucht zur Sucht  und zu Eigenschaftlichkeiten

8................................Märkte und Zyklen

9................................Schulden

10............................. Wert und Wertigkeit

11..............................Wert oder Wirkung der Malerei

12............................. Literatur

 

 

Kurzinhalt

 

Vorgestellt wird ein Text zu unserem Geldsystem in Verbindung mit Börsenbildern. Das sind Bilder, die die turbulenten Geldströme zum Thema haben.

Die Begriffe Wert und Wertigkeit als Ausdruck einer absoluten Wichtigkeit bzw. einer gesellschaftlichen Wertvorstellung werden insbesondere in Bezug auf Brot und Kunst untersucht.

 

Short contents

 

A text is introduced about our monetary system in connection with stock market pictures. These are pictures that have the tumultuous and turbulent monetary streams on the subject .

The concepts Value and Valency as an expression of an absolute importance or a social value are examined in particular concerning bread and art.

Börsenbilder

1.           Einleitung

 

Weil Malerei besonders eine Auseinandersetzung mit Dingen darstellt, die sich dem völligen Verständnis entziehen, stellen gerade die ökonomischen Zusammenhänge ein wichtiges Feld für Malerei dar.

Die Tatsache, dass dies bislang nicht in größerem Maße geschehen ist, zeigt die Schwierigkeiten der Malerei und anderer Kunstformen mit diesem Sujet auf.

Nach der Auflösung der Kunstgattungen sollte sich eine Form der Malerei mit den Spuren des Zusammenspieles von Macht und Geld und Politik befassen.

Denn der schwabbelnden und schlingernden Brems- und Beschleunigungsspuren unserer materiellen Wervorstellungen bilden das Panorama einer Landschaft ab, in der sich die Beute der heutigen Zeit verbirgt.

Diese „Landschaftsmalerei“ ist vielleicht eine Art von „Kurskunst“. Und Malerei, die sich mit dieser Landschaft befasst kann auch eine zeitentsprechende  Landschaftsmalerei hervorbringen. In unsere Zeit sind Natur und Umwelt nur noch Teilaspekte eines Produktuniversums und eines Informationskosmos.

Es ist an der Zeit, dass die Kunst wieder zu einem Wegweiser wird, einem Wegweiser von vermutlich orakelhafter Genauigkeit.

Kunst vermittelt anders Inhalte und vermittelt andere Inhalte, als die zur Zeit traditionellen Bildungsformen Schule, Fernsehen, Hochschulen, Masseninformation und die normale alltägliche Kommunikation.

 

chartlandschaft

Abbildung 1  Die Natur ist kein Markt, denn Wachstum  macht keinen Kompost, 2009, 50*70 cm², Plotter

2.           Glauben und Wertvorstellungen

Eine Ikonografie  der materiellen Wertvorstellungen, Wertveränderungen, Wertsteigerungen und Entwertungen kann sicherlich Orientierung schaffen in einer Zeit, in der uns  - ähnlich zu Kriegszeiten – ein starker Wertewandel bevorsteht und schon eingesetzt hat. Man kann auch anders herum schließen, dass dieser Wertewandel Anzeiger bzw. Indikator für einen Krieg sein kann.

Ausgespielt hat die Richtungsfindung einer Elite, die Geld und Erfolg als Kompassnadel verwandt hat zwischen den gesellschaftlichen Polen von Akkumulation und Wachstum.

Ausgespielt hat der blinde Glaube an die Beständigkeit althergebrachter (Konstanz konservativer)  Wertvorstellungen.

Geglaubt wird immer noch an Geld und an die Wichtigkeit von Arbeit für den Erwerb desselben, ein seltsamer Glaube, wo momentan vor unseren Augen Abermilliarden bewegt werden für die Rettung eben dieses Glaubens.

Und immer noch herrscht der Glaube, dass es außer dem Kapitalismus nichts anderes gibt. Gepaart ist dieser Glauben mit dem Hochmut über die Ineffizienz anderer Wirtschaftsformen. Das sind vielleicht Wirtschaftsformen, die sich zwischen anderen Polen [1] als Wachstum und Akkumulation befinden.

Ja, der Misserfolg des Sozialismus dient bisweilen als Scheuklappe für die Mängel der westlichen Wirtschaftssystem.

Alle diese Glaubensarten spiegeln sich in den Wertzuweisungen, also den Aktienkursen, und den Preisen anderer Wertpapiere wieder. Das können etwa Finanzderivate mit den bizarrsten Hebeln [2] sein.

In Bereichen, wo es keine Kurse oder numerische Ausdrucksmöglichekiten der Bedeutung gibt, werden Umfragen gemacht, Indizes erschaften und andere Demoscopica gebraucht, um sich selbst mit den „innergesellschaftlichen“ Blick den Weg in die äußere Welt, also auch den Weg in die Zukunft zu weisen. Jawohl, wir haben keine Scheuklappen nötig, denn wir blicken eh’ nur nach innen auf die Regeln unserer Gesellschaft. Das ist das Bild vom in sich gefangenen Schwarm.

Solange keine Wand im Wege steht, geht das gut. Aber eine Wand baut sich in und um uns auf.

Außerhalb von uns liegt die Umwelt, unser Land; und was wir sehen ist Landschaft. Und was wir sehen ist oft etwas, das schon in uns vorhanden ist.

Die Konturlinie der Landschaft findet sich in den Linien der Charts wieder. Malerei verbindet die heutige Außenlandschaft, den Ackerozean mit seinen Buschinseln und Waldteilen mit der derzeitigen Innenlandschaft, dem Informationsozean und dem Werbedschungel und den Botschaftsurwäldern.

Malerei sollte die Bilder und die Gegebenheiten der jeweiligen Zeit, der Heimatzeit, nutzen. Und die Farben und Bilder springen uns heute aus jedem Altpapiercontainer an. Es sind die Konsum-Animationsbroschüren für Baumärkte, Kleidung, Essen, Elektronik und was sonst unser Leben bestimmt und kostet.

 

Bergschnecke

Abbildung 2    Bergschnecke, Volxplot 2008, Ludwig Plotter

 

Denn der Profit aus der Umsetzung der dort dargestellten Dinge ist die Beute, auf die die Raubtiere unserer Zeit, die Kauftiere [3] , aus sind.

Kaufen, shoppen ohne zu stoppen.

Es ist deswegen sehr angebracht [4] in der Landschaftsdarstellung die Berge und sonstigen Landschaftselemente als Collagen von Konsumpapieren zusammenzusetzen, wie dies in den letzten Arbeiten von Ludwig Plotter der Fall gewesen ist, siehe z.B. Bergschnecke.

 

            Anm:   Verschiedene technische Vorteile verbinden sich mit diesem Verfahren.

Fotorealistische Versatzstücke werden über den Zufallsprozess des Zerreissens der Prospekte mit in das Bild integriert. Die Farben werden über das Ausreißen der entsprechend gefärbten Bereiche der Prospekte ausgewählt bzw. gemischt.

Die Bilder werden gescannt und dienen als Vorlage für Fotoausdrucke, z.B. die sogenannten Volxplotte, oder als Vorlage für Ausdrucke, die auf Leinwand etc. aufgezogen weiter bearbeitet bzw. übermalt werden können.

 

Und langsam aber ausdauern kriecht die Bergschnecke über das Land,

verbraucht und kommt nicht voran.

 

3.           Bewirtschaftungsweisen

 

Unsere Wirtschaftsweise belastet vieles, so dass wir mit immer breiteren Füßen auftreten müssen, um nicht im Boden [5] zu versinken. Wir werden uns darüber klar werden müssen, dass so wie die letzten Größsäuger der Eiszeitfauna auch wir Kauftiere eines Tages als Massensäuger aussterben können.

Und was hat das mit Börsenbildern zu tuen.

Sehr viel, denn der Wechsel ist das einzig Stetige…..

Lange bewegen wir uns in einem scheinbar stabilen „Boxrange“ . Aber sicherlich erfolgt einmal der Ausbruch daraus. Die Frage ist immer – wann ist die begrenzte Phase vorbei, wann beginnt ein Veränderungstrend.

Diese Frage im voraus richtig zu beantworten kann überlebenswichtig sein. Aber vielleicht handelt es sich nur um ein Einzelereignis – eben um einen Einzelberg, einen alleinstehenden Pik in der Chartlandschaft.

 

sopravivere

 

Abbildung 3  Sopravivere, 2008, 50*70 cm², Plotter


Wer Tag für Tag Börsenkurse vor der Nase hat, der hält irgendwann Horizontlinien für Bollinger –Bänder und Bäume für Chartsymbole, Benzinanzeigtafeln für Kursanzeiger und

 

 

Keiner klickt die Wolken weg

 

Abbildung 4   Keiner klickt die Wolken Weg, 2008, 50 * 70 cm², Plotter

der oder die  ist kurz davor ins ökonomische Nirwana einzugehen. Die Landschaft wird zur Chartlandschaft.

 

Die Verbindung von Kunst und „Landschaft“ findet sich in einer sehr rechnergestützten Form auch in den Arbeiten von Marius Watz, „Stockspace“. Dabei werden Charts zu „seltsamen“ Plots  umgerechnet und diese Abbildungen zum Kunstwerk gemacht, das ausgedruckt oder projeziert werden kann.

Diese  Arbeiten finden sich  unter  http://www.unlekker.net/.

Vergleiche dazu auch Reichert, 2010.

 

Aber nicht nur die Kultur der Ikonografie der Aktien verzaubert uns. 

Weil es Kultur gibt, gilt:

Wir sind alle verzaubert, also kulturell konditioniert [6] , haben seltsame Angewohnheiten zu sehen, Dinge zu benennen oder zu benutzen. Es ist seltsam zu erleben und zu sehen mit welchen Gedanken wir diese Welt beleben…

Eine wesentliche  Bewirtschaftungsweise heutzutage ist der Anbau von Gedanken in den Plantagen unserer Köpfe. Und auch da schlägt die Bodenverdichtung voll zu. Zu viel Wissen macht platt!

 

Bildung ist wichtig. Aber wenn Bildung zur Einbildung in die „Kompetenz elitärer Strukturen“ verkommt, dann ist es Zeit die Augen zu öffnen und wieder die Welt zu sehen und die Personengruppen, die für uns diese Welt  „erklären und lenken“, und den heutigen Aberglauben in Frage zu stellen. Dieser Aberglauben ist stark im finanziellen Bereich verwurzelt ist, und wir sind ihm oft verfallen.

 

 

Konsumacker - Malerei auf übermaltem Computerausdruck

 

Abbildung 5  Konsumacker, 2008, 40 * 100 cm²,  Malerei auf Foto, Plotter

 

Gerade das Geld ist ein höchst magische Substanz.

Diese Ansicht -  Geld = magische Substanz - vertritt z.B. Luisa Francia, 1993,  in ihrem Buch „Steinreich“.

Deswegen sollten wir uns überlegen, wem wir die Manipulation – besser gesagt die Beschwörung – desselben überlassen wollen.

 


4.           Das Ritual der Konjunktur

Aber wie vor zwei Stunden, zwei Tagen, zwei Jahren, 200, 2000, 20.000 oder 200.000 Jahren leben wir oder lebten unsere Vorfahren in der Natur.

Das Wachstum der Wirtschaft liefert keine Nahrung, sondern verschlingt stattdessen unsere Zeit. Die freie Zeit unseres Lebens verkümmerte zur Freizeit und dazwischen siedelte sich wie ein Pilz auf morschem Holz die Arbeitszeit an.

In dieser heute wichtigsten aller Zeiten werden Produkte, Werke, auch Nahrungsmittel, Informationen, bisweilen Täuschungen, Erkenntnisse und oft auch Lebensinhalt erschaffen. Diese Ergebnisse werden in einem nimmerendenden Ritual, dem Wirtschaftskreislauf, mehr oder minder gerecht [7] verteilt. Das Geschehen dieses Rituales wird als Konjunktur bezeichnet. Die Welt, in der dies geschieht ist die sogenannte Wirtschaftswelt. Das Gas auf dieser Welt heißt Geld. Wasser gibt es dort keines, und darum ist dort auch der Teufel los.

 

Reissthermal - Volxplot

 

Abbildung 6  Reissthermal, 2008, Volxplot, Plotter

Der Ablauf des Konjunkturrituales dieser Welt spiegelt sich in den monetären Wirbelsystemen wieder, also den Kursverläufen, Termingeschäften und den bisweilen unvorhersehbaren Freisetzungen und Entnahmen von Geldmassen.

Dieses Ritual ist fremdartig und exotisch für den normalen Menschen, der von einer Gehalts- oder Sozialhilfe-Zahlung zur nächsten wartet und für den Geld noch viel enger mit den Lebensnotwendigkeiten verbunden ist, als für die Auguren und Priester dieses Kultes, dieser Weltreligion, der wir automatisch angehören ohne zu glauben, viel zu wissen oder besonders viel zu verstehen.

5.           Geld das irreale Gas

Geld kann fließen, sich verdichten, entweichen und verwirbeln. Als magische Substanz hat es fluide Eigenschaften.

Aber Geld ist ein „irreales“ Gas,  denn es neigt dazu ein Vakuum zu bilden also von sich aus nicht mehr vorhanden zu sein. Da ist die Luft, die wir atmen, ganz anders.

Den Geistlichen, also den Finanzfachleuten, Bankern und Reichen [8] sind die Strömungen geläufig, ja es wird oft unterstellt, sie seien es, die diese Strömungen lenken und ausnützen. Aber vor allem sind sie die Meteorologen des rituellen Witterungsgeschehens, das als internationales Zahlenspiel seinen Ausdruck in den manigfachen Wertverläufen von Kursen, Währungen, Wertpapieren [9] und Rohstoffpreisen findet.

Malerei ist in Natur und Bildern verwurzelt und damit gehören die Trendindikatoren, Unterstüzungslinien, Flaggen, Wimpel, Kerzensymbole [10] – und wie der ganze Krempel heißt – auch mit zur heutigen Ikonografie; also zur (stummen) Sprache der Sinnbilder.

Ein Kästchen mit einem Diagonalkreuz hätte vor 20 Jahren niemanden etwas gesagt, heute heißt es: „Bildschirm wechsele dich!“

Ähnlich verhält es sich mit den Symbolen der Kursverläufe. Sie stellen eine Zeichensprache für die rituelle Kommunikation im Konjunkturzyklus dar.

Sie formen eine geistige Landschaft, in der sich die „Beute der heutigen Zeit“, das Geld, verbirgt.

Jagdkuppe - Gleichen

 

Abbildung 7   Jagdkuppe, Volxplot 2007, Plotter

Und bei der Verfolgung dieser Beute erzeugen wir diese Landschaft mit zyklischen Rändern [11] , in der sich die Beute versteckt. Wir sind nicht nur abhängig vom Geld als Beute dem Fleisch der Tiere vergleichbar, sondern auch von der Landschaft, also der Umwelt, die sich aus der Flüchtigkeit des Geldes und seiner Ausbildungen formen lässt.

6.           Gier und Angst

 

Und regelmäßig dem Kreislauf entsprechend, zappeln alle wie von einer Dürre überraschte Fische in den letzten Pfützen des Flußbettes, dann wenn das irreale Gas Geld sich wieder einmal aus den gierängstlichen Herzen seiner Gläubigen verflüchtigt hat, so dass diese Gefahr laufen zu Gläubigern herabzusinken.

Unbefriedigte Gier macht Angst, und dagegen gäbe es nur die Dagobert Duck Naturkur des  Geldbades, so das Glaubensbekenntnis der in den Chartbergen jagenden Wilderer, Förster, Touristen und Tiere.

Aber anders als die Jäger der Eiszeit ziehen die heutigen Beutemacher mit vollem Bauch los. Ein Mensch, der ein Vermögen von 100.000 Euro hat, kann damit als Sozialhilfeempfänger ca. 10 Jahre fettest existieren. Schon vor langem tat das malerische Orakel am Potsdamer Platz kund:

Der Magen ist der Tiere Ziel, den Reichen ist es nie zuviel.

Gier und Angst - A2 - Zeichnung - Charlandschaften

 

Abbildung 8  Gier und Angst, 2008, A3, Zeichnung,

Der Antrieb der heutigen Beutemacher ist eher Gier als Hunger zu nennen. Gier ist vielleicht noch freundlich gesagt, Raffrausch aber auch….

Aber der moderne Mensch braucht nicht mehr, sondern das Mehr. Und dieses Mehr [12] ist kein bischen Luxus, sondern viel mehr die Sehnsucht nach der Lebenssicherheit. Es ist hier Tradition diese mit einem möglichst vollen Konto oder mit Rentengarantien und Lebensversicherungen zu verwechseln.

Das gilt für die Selbstständigen wie die Angestellten.

Das Sprichwort sagt, wer hoch hinaufsteigt, fällt tief. Entsprechend groß werden bei zunehmender Sicherheit die Verlustängste.

Immer mehr bedeutet eben nie genug und

es bedeutet die Verbindung von Gier und Angst.

 

7.           Von der Sehnsucht zur Sucht  und zu Eigenschaftlichkeiten

Würde es sich bei diesem Stoff um eine Droge wie Alkohol, Koks oder Nikotin (etc.) handeln, spräche man von Sucht.

Aber Geld ist die einzige Droge, bei der eine Überdosis nicht sofort tödlich wirkt.

Das Einnehmen dieser Droge besetzt uns so sehr, dass wir unser ganzes Leben in ihren Dienst gestellt haben und „arbeiten“. Geld als Tauschmittel ist eine der Erfindungen, die die Welt formte. Aber mittlerweile ist Geld für uns weniger ein Tauschmittel als ein Rauschmittel geworden, da so viele (materielle)  Wünsche ja käuflich sind.

 

Vora comprare - Volxplotserie

Abbildung 9  Vota comprare, 2007, Volxplot, Plotter

Oft erwerben wir im Kauf nicht Schönheit, Jugend, Gesundheit oder Ansehen, sondern nur Dinge oder Dienstleistungen, denen derartige Begriffe als Attribute zugeordnet werden. Und wir vermeinen, dass wir somit auch diese Eigenschaften erwerben können. Das ist aber so unmöglich wie der Traum von der Unsterblichkeit. Wir erwerben eben nur Glücklichkeit, Sportlichkeit, Körperlichkeit, also Eigenschaftlichkeiten [13] und all’ den Krempel, den wir wie Kleidung wechseln und waschen können, der aber nichts mit uns zu tuen hat. Der Mensch ohne die käufliche Ware, der Mensch mit dem, was die natürliche Umwelt hergibt, ist eine Randfigur.

Aber dennoch hängen wir alle ab von diesen Randfiguren, die auf labyrithischen Wegen noch aus der Verbindung mit der Natur Nahrung hervorzaubern. Mag Landwirtschaft auch zur Landschaftsindustrie verkommen sein, es wird immer eine Form von hybridem Leben [14] bleiben, was sie erzeugt. Und darauf sind wir seit Jahrtausenden angewiesen.

 

 

Abbildung 10    Güllart, 2008, Gülle auf Kalkverwitterungsboden, unbekannter Landwirt

 

Was hat das mit den Börsenbildern zu tuen?


 

8.           Märkte und Zyklen

 

Es geht um den Wert der Dinge. Diese Werte werden  – so eine ökonomische Lehrmeinung – auf den vielen Marktplätzen (des Planeten Konjunktur) aufgrund von Angebot und Nachfrage bestimmt.

Das kann der Wochenmarkt sein, auf dem Lebensmittel gehandelt werden, können aber auch die Börsen sein, an denen Wertpapiere, Rohstoffe und seifenblasige Derivate gehandelt werden.

 

Aber es gibt zwischen diesen Märkten einen Unterschied. Kein Mensch, keine Bürgerschaft wird wesentlich mehr erwerben, als bis zum nächsten Markttag oder zur nächsten Erntesaison notwendig ist, denn es geht ja im Wesentlichen um frische Waren.

An den Börsen unverderblicher Dinge geht es ganz anders zu. Dort sind die Umsätze und auch die Gewinn- und Verlustchancen nichst so begrenzt und stabilisiert wie bei einem Wochenmarkt für Lebensmittel. Ein solcher Markt ist von den Möglichkeiten her viel beweglicher (volatiler) und das bedeutet, dass dem Chaos im Dienst von Betrug, Herrschaft und Ausbeutung ein paar Hintertürchen geöffnet sind.  (Kommentar zu den Händlern, die zwischen den Orderlisten eingekeilt sind.)

Das Prinzip ist einfach: Mit dem Geld aus der Hausse in der Baisse das Morgen noch billiger erwerben.

Die Baisse z.B. der DDR, also der Zusammenbruch dieses Staates, gab einigen Personengruppen die Möglichkeit die Konkursmasse des Sozialismus zu erwerben [15] . Das  kann der Anfang von der wirklichen Teilung Deutschlands in arm und reich sein.

Der normale Krisen- bzw. Konjunkturzyklus liegt im Bereich von ca. 9 Jahren, Murphy, 2007, S- 337 ff. . Über die genaue Länge streiten allerdings die Fachleute. Die Krise der Finanzmärkte zerstörte zwar einige Banken. Aber die überlebenden Banken können gerade jetzt mit dem vom Staat – also von uns – aus dem Nichts geschaffenen Notgeld sozusagen billig, wenn nicht zinsfrei, das erwerben, was in der kommenden Hochphase des neuen Konjunkturzyklus sehr viel mehr Wert sein wird. Es ist fast so, als würde man einem Brandstifter den Neubau am Ort seiner Tat schenken.

Besser wäre es gewesen die Brandstifter, also die Banken und  die Privatinvestoren, zwar nicht zu bestrafen aber pleite gehen zu lassen.

Das ist eine Meinung, die auch in einem  in der Zeit , 2010, Nr. 5,  veröffentlichen Gespräch mit dem Investmentbanker Leonhard Fischer ausgedrückt wird.

Das ganze Geld, das ja ursprünglich als Tauschmitteln für einen vereinfachten Waren- und Leistungsverkehr gedient haben soll, hat keinen Wert, sondern nur die Wertigkeit, die wir ihm zulegen oder die Wertigkeit, die ihm die Konsumwelt und Massenkommunikation zuteilen. Diese Mischung und Verbindung von Konsumwelt und Kommunikation bezeichne ich als Konsumminikation.

Also die Konsumminikation bestimmt sehr stark die Wertigkeit der Dinge.

Wer jemals ein Bündel grün-weißlicher Dollarscheine in Händen gehalten hat, fragt sich zu Recht, was die Wertigkeit dieses besonderen Geldes tatsächlich bedeutet. Kann man ein paar Sack Bohnen, Reis oder einen Tank voll Treibstoff dafür erwerben oder wird das Heimatland bombardiert, wenn ein paar Lastwagenladungen von diesem Papier Gefahr laufen verloren zu gehen oder verdient zu werden.

Die Vorstellung vom „Freien Markt“ ist eine Geschichte, die von denen geglaubt und verbreitet wird, die an den Fehlfunktionen des „Freien Marktes“ verdienen, ja ihre Existenz darauf aufgebaut haben.

 

9.           Schulden

 

Noch merkwürdiger ist die Tatsache wie mit der Eigenschaft des Geldes als irreales Gas umgegangen wird. Da oft Geld fehlt, muß selbiges geliehen werden, bzw. an irgendeiner Stelle erzeugt werden. Es gibt Orte und Institutionen an denen dieses Wunder geschieht; das können Zentralbanken, Staaten oder Geldfälscher sein.

Die Geldfälscher zielen darauf ab ihr falsches Geld irgendwie in „echtes“ Geld zu verwandeln. Die offiziellen Geldmanipulateure nehmen dafür eine Art Anleihe auf die Zukunft auf. Irgendwer in naher ,ferner oder keiner Zukunft wird diese Staatsverschuldung, wie man das staatliche Falschgeld nennt, auch wieder in echtes Geld zurückverwandeln, das heißt aus dem Verkehr ziehen.

Nur weiß keiner, wer das sein wird!

Anders gesagt: Eine Generation gibt an die kommende das weiter, das sie nicht geregelt bekommen hat. In der „freien Wirtschaft“ wird derartiges abgestraft.

 

Die Leitung der Flugmotorenfirma Thielert betrieb ihre vermutliche Insolvenzverschleppung, da der Zeitrahmen durch die Zulassungsverfahren, die Entwicklungsprobleme und die Überbürokratisierung so überdehnt war, dass der Break-Even-Point nicht mehr „normal“ erreicht werden konnte.

Zur „Strafe“ wurden die Aktionäre enteignet, der Firmengründer gechasst, und die eigentliche mittlerweile wieder rentable Fertigung kann jetzt der kaufen, der noch genug Geld hat.

 

Bei den Zuständen, Zusammenbrüchen und Umwandlungen größerer Systeme wird das vermutlich nicht so laufen.

Die Weitergabe von Schulden an unbeteiligte Nachfahren erinnert etwas an die verbotenen Kettenbriefsysteme. Auch dabei werden Zahlungen an einige wenige von in der Rangfolge weiter hinten stehenden geleistet. Im Gegensatz zur Schuldenweitergabe an die nachfolgenden Generationen weiß allerdings jeder, der sich auf einen Kettenbrief einlässt, was er da tut; und er kann sein maximales Risiko, nämlich die verlorenen Einstandszahlungen leicht abschätzen.


 

10.        Wert und Wertigkeit

Wesentlich ist nicht der Preis, sondern der Wert.

Von Wert sind die Dinge, die mit dem Leben zusammenhängen also Nahrung, Umwelt, die freie Zeit, (nicht unbedingt die Arbeitszeit), Gesundheit, die Aussichten für die Kommenden, also die Kinder, und die Freiheit, des Tuens, Denkens und Seins.

Vergleichen wir unsere Zeit mit den vergangenen 500-1000 Jahren deutscher Geschichte, dann geht es uns materiell ziemlich gut.

Seit über 60 Jahren tobte kein Krieg mehr in Deutschland, wir haben genug Nahrung, Teibstoff, Medikamente….

Alles fürs Leben notwendige ist erschaffen – ein Jammer nur, dass trotzdem soviel gearbeitet werden soll, dass so viele Dinge verbraucht werden müssen, damit sie neu erzeugt werden können, also Ursache für Lebensvergeudung in Form sinnentlehrter Arbeit [16] darstellen.

Das Prinzip lautet: Verbrauchen oder Zerstören und neu Erzeugen

 

Colpa Verde - Serie der Weltbilder

 

Abbildung 11  Colpa verde, 2010, 100 *140 cm², Plotter

Ein aberwitziges Beispiel für diesen Vorgang war z.B. die Abwrackprämie. Die Leute, die sich das ausgedacht haben, tragen das dollargrüne Deckmäntelchen der Umweltseelsorger.

Die Märkte funktionieren nur die meiste Zeit, aber nicht immer, das Geld hat auch keinen bleibenden Wert und wenn es wertig wird, hätte man sein Geld schon lange in Zigaretten oder Benzin umgetauscht haben sollen.

Kurz zu meinem Verständnis der Begriffe Wert und Wertigkeit:

Ein Wert beschreibt eine tatsächliche Eigenschaft einer Sache oder eines Gegenstandes. Brot hat einen Nährwert und der ist für die meisten Menschen mehr oder minder gleich.

Brot kann aber auch eine andere Rolle spielen. Es kann etwa als Symbol für eine direkte, naturverbundene und gesunde Lebensart verstanden werden. Der Nährwert tritt in den Hintergrund, aber die mit dem Brot verbundenen Eigenschaften, Ballaststoffe, Verwendung biodynamisch angebauten Getreides, Freiheit von Konservierungsstoffen, etc. werden benutzt, um mit dem Brot eine bestimmte Wertigkeit zu verbinden.

Die Bestimmer dieser Wertigkeit sind im Falle des Brotes die Werbung, z.B. die Image-broschüre der Bäckerinnung, die mittels Werbung gelenkte öffentliche Meinung. Brot, der Fitmacher, der Schlankhalter, der Entschlacker, der Versportlicher, der Verbesserer, Glücklichmacher und Erfüller aller Wünsche.

Brot (und Bodenbearbeitung)  wird im Extremfall mit ideologischen und religiosen Wertigkeiten besetzt. Beispiele sind besonders auf Briefmarken zu finden:

 

Abbildung 12  Deutsche Briefmarken der unmittelbaren Nachkriegszeit

Die lebenslange Brotverehrung der Kriegsgeneration hängt auf jeden Fall mit dem Wert des Brotes zusammen, wird aber gleichermaßen für den Aufbau der Wertigkeit benutzt.

„Unser tägliches Brot gib’ uns heute…“, wird als Mantra einer ackerbäuerlichen Gesellschaft auch im Christentum ausgesprochen.

Im Erntedank, der rituelle Dankbarkeit über die Gaben der Natur, wird der Wert mit einer zeitgemäßen Wertigkeit z.B. des Brotes verbunden, diese kann etwa heidnisch [17] , christlich, ideologisch oder kulinarisch sein.

Man kann als Schaf, Ziege oder Kaninchen dieses Brot essen, ohne etwas von dieser „göttlichen oder politischen“ Wertigkeit zu wissen – und wird trotzdem satt. Wertigkeit ist ein Mittel uns zu lenken, zu manipulieren, unser Denken zu verändern, uns von uns selbst zu entfremden.

 

Superbit - Endbit Chartserie der Börsenbilder -A3

 

Abbildung 13 Endbit-Superbit, 2008, A3, Plotter

Und was für das Brot gilt, gilt für das Geld schon lange.

„ Unser tägliches Geld gib’ uns heute….“

Geld hat keine andere Wirkung als Wertigkeit. Aber man ist heute so kurzgeschlossen, dass man die Wertigkeit für den Wert hält.

Und das gilt auch für die Kunst.

Bei Bildern ist es heutzutage oft so, dass diese stark mit Wertigkeiten verknüpft werden- und zwar der des Geldes.

Das wird von Peter Raue, 2010, in dem Artikel „ Sammeln wir die falsche Kunst“ so formuliert:

„Längst hat der Kunstmarkt den Merkvers  ‚Was gut ist, ist auch teuer’ pervertiert in die Erkenntnis ‚Was teuer ist, ist gut’. ( Das ist ähnlich wie beim Rotwein, scheint mir)“

Aber hat Kunst, hat Malerei keinen eigenen Wert, etwas das die elendige ‚Geldbevorwertigung’ übertrifft. Man kann auch ohne Kunst leben.

So sagt der Galerist C.P. Böhner, 2004, anlässlich der Eröffnung der „ 6.impulse international Osnabrück“ u.a.:

 

“ Über eines müssen sich Künstler und Ausstellungsmacher im klaren sein: Kunst braucht es nicht zum täglichen Überleben wie Wasser und Brot. Kunst ist für viele immer noch ein Luxusgut und wird es auch bleiben. Wir haben es hier mit einer gesellschaftlichen Wertigkeit zu tuen.“

 

11.        Wert oder Wirkung der Malerei

 

Aber es gibt nebem Nährwert auch Lebenswert, spirituellen Wert, Überlebenswert…?

Kann Malerei, kann bildende Kunst in der echten, in der wilden Welt bestehen.

 

Reh wechselt übers Feld

 

Abbildung 14  Reh wechselt über die ehemalige Grenze bei Bischhausen

Ich sage ja: Es sind nicht die „röhrenden Hirsche über dem Sofa“ , die uns die Beute zu teil werden lassen. Es ist das innere Bild, das zum Überleben unabdingbar ist.

Unter den ältesten Motiven der Malerei und Plastik finden sich die Darstellungen von Jagdbeute und Jägern.

Die zeigt die Skulptur eines Bisons, das im Museum Schloß Hohentübingen ausgestellt ist. Die Skulptur stammt aus der Vogelherdhöhle und ist ca.35.000 Jahre alt.

 

Abbildung 15  Bison, Skulptur aus der Vogelherdhöhle, ca. 35.000 Jahre alt.

 

Diesselben Hände, die diese Skulptur schufen, erlegten und zerlegten vermutlich auch ein solches Tier. Bilder verbinden innere Vorstellung, Tier, Beute und  Raum und Zeit dazwischen . Beute und Jäger zusammen zu bringen ist Beschwörung und Zauber, ist bildnerische Richtungsfindung im Chaos der Möglichkeiten bis hin zum tatsächlichen Geschehen.

Nur wer weiß, was geschehen soll, kann es durchführen.

Nur wer an sein Glück glaubt, wird es haben.

In dieser Erstreckung ins Magische liegt der wahre Wert der Malerei; und dieser Wert, den natürlich gerade die Maler, die Kunstschaffenden erfahren, ist die Ursache dafür, dass so viele Menschen Kunst machen, malen, schreiben – eben  ohne dafür  mit der Wertigkeit des Geldes ausreichend oder überhaupt damit  belohnt zu werden

Aber Geld hat auch eine Wirkung. Wer welches hat, kann weiter als Maler arbeiten, hat Mittel für Material, Arbeitsräume, Reisen, Kontakte, Austausch und Veränderungen. Wer dieses nicht erreicht, hört auf zu arbeiten und damit ein aktiver Maler zu sein. Man kann also frei nach Brecht auch formulieren:

Nur im Wohlstand malt’s sich angenehm.

 

Aber es streifen keine Tierherden mehr über die europäische Tundra.

 

Was sind die Beutebilder in unserer Gegenwart, einer Gegenwart, die von Massenproduktion, Massenkommunikation, Technologie und dem Zusammenprall der Weltkulturen bestimmt wird.

 

Richtig große Beute ist nicht mehr mit den globalen Tierwanderungen zu machen. Zwar werden die Meere noch weiter überfischt, aber die richtig großen Fische lassen sich nur bei den Geldwanderungen fangen.

 

Diese Wesen, die wir dort jagen, sind sehr oft die Geister unserer Gier.

Und damit sind wir ein in sich selbst gefangener Schwarm ohne Zugrichtung.

 

 

Abbildung 16  Nach Osten ziehende Vögel

Der  entscheidende  Wert von Malerei und Kunst ist hingegen die Wirkung.

 

 

 

Abbildung 17  Deutscher Himmel, 2010, 50 * 100 cm², Plotter, Staffeleifoto

 

Und diese Wirkung ist oft überraschend…und wenn es nur der wackelige, grünlich schimmernde Wegweiser  zum Notausgang ist. 

Da geht’s raus, da geht’s weiter…

 

12.      Literatur

 

 Böhner, Claus-Peter, 2004, Rede anlässlich der Eröffnung der „ 6.impulse international Osnabrück „ , 14.- 15. 02. 2004 ,

         http://www.galerie-boehner.de/html/rede_kunstmesse_osnabruck.html

 

 Francia, Luisa; 1993,  Steinreich, Verlag Frauenoffensive, ISBN-13: 978-3881042390

 

 Murphy, John J.; 2007, Technische Analyse der Finzanzmärkte, 4. Aufl., FinanzBuch-Verlag, München, ISBN 978-3-89879-062-8

 

 Reichert, Ramon; 2010,  Medienkunst, Finanzökonomie und neue Technologien, Kunstforum, Bd. 200, Januar – Februar 2010, S. 80 - 89

 

 Raue, Peter; 2010,  Sammeln wir die falsche Kunst, Die Zeit, 2010 Nr.3, S. 50, http://www.zeit.de/2010/03/Kunstmarkt

 

 Zeit - Gespräch mit Leonhard Fischer durch Rüdiger Jungbluth und Mark Schiertz, 2010, Die Zeit, Nr. 5, S. 22                 http://www.zeit.de/2010/05/Interview-Fischer

 

 



[1] das zweipolare Denken, die Dialektik, muß nicht die einzige Denkform sein. Man denke nur an die von Asger Jorn vorgeschlagene Trialektik

[2] Hebel, also das was die Größenordnung der Wertveränderung bestimmt

[3]   Der Mensch ist das bislang einzig bekannte und von der Werbungswissenschaft erforschte Kauftier

[4] Konsumpapiere sind zeitgemäße Pigmente

[5] In der Landwirtschaft tritt z.B. das Problem der Bodenverdichtung auf.

[6] Wären wir nicht verzaubert, wären wir gar nichts. Tierisch wären wir  im Fall fehlender Kultivierung vielleicht auch.
Aber wer sagt, dass Tiere keine Kultur haben?

[7] über diese Gerechtigkeit wird in Zivilisationen seit jeher gestritten.

[8] in der Finanzwelt gilt seit jeher die Simonie, d.h. dass man mit Geld eine geistliche Position, Pfründe kaufen kann

[9] seltsames Wort: „Wert“papier

[10] candle stick chart

[11] „zyklische Ränder“ sind auch ein Begriff aus der numerischen Strömungsmechanik und beschreiben lax gesagt einen Simulationsraum,
bei dem das, was rechts rausgeht, links wieder reinkommt.

[12] Schon Brecht schreibt in der Dreigroschenoper: Nur wer im Wohlstand lebt, lebt  angenehm

[13] Eigenschaftlichkeit könnte man diese **ichkeiten nennen, also leeren Ersatz für Lebenseigenschaften wie Jugend, Alter, Weisheit, Mut, Gesundheit etc.

[14] mag es noch so gentechnisch drangsaliert sein

[15] Das deutsche Volk darf heute noch – 2010 -  über den Solidaritätszuschlag diese Kosten übernehmen.

[16] dieselbe Sache mehrfach, vielfach ohne absehbares Ende tuen zu müssen ist sinnlos, syphig, sisyphosartig, (sisyphoid)

[17] in einer Gesellschaft mit geringem landwirtschaftlichen Überschuß liegen Wert und Wertigkeit nach sehr e

 

 

Vorurteile

Jede neue Idee
reibt sich mit
überlieferten
Vorstellungen:

Reibungspunkte

Wirkungsgrad
Kosten